Tag der
offenen Tür

zu den Terminen

Anmeldewochen

04.11. - 16.11.2019

Aktuelles


2. Oktober 2019

Anmeldezeit und „Tag der offenen Tür“

Liebe Eltern,

Sie suchen für Ihr Kind einen Kita-Platz zum nächsten Sommer?
Bitte nutzen Sie dafür die zentralen Anmeldewochen vom 04.11. – 16.11.2019.

In dieser Zeit stehen Ihnen die Kita-Mitarbeiter*innen für Rückfragen zu Pädagogik und den Betreuungsangeboten zur Verfügung und nehmen Ihre Anmeldung gern an.

Wir möchten Sie an dieser Stelle darüber informieren, dass spätere Anmeldungen evtl. bei der Platzvergabe nicht mehr berücksichtigt werden können.

Viele unserer evangelischen Kindertageseinrichtungen bieten vorab einen „Tag der offenen Tür“ an und laden alle interessierten Eltern herzlich dazu ein. An diesem Tag haben Sie die Möglichkeit die Räumlichkeiten anzuschauen und sich über das pädagogische Konzept und die aktuellen Projekte der Kitas zu informieren. Die einzelnen Termine finden Sie auf der Seite der jeweiligen Kita.

Kitas, die keinen „Tag der offenen Tür“ anbieten, geben Eltern nach telefonischer Absprache die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch, bei dem Sie sich auch die Kita ansehen können.

Wir freuen uns auf Sie!

21. September 2019

Kinder machen Musik

Volksbank spendet Instrumente für die Ev. Kindertageseinrichtung „Frühlingsweg“


Jasmin Matzke (Volksbank), Stellv. Kita-Leiterin Anke Redeker und Sven Göbel (Elternrat) gemeinsam mit den Kindern Mathilda, Lucy, Moritz, Greta, Lina und Emma.

BÜNDE – Die Mädchen und Jungen haben die Wahl aus mehreren Rasseln, Triangeln, Xylophone und Percussions – insgesamt 30 Teile umfasst das neue Musikinstrumente-Set vom Evangelischen Kindergarten Frühlingsweg. „Das Musizieren macht den Kindern ganz viel Spaß“, erzählt die stellvertretende Leiterin Anke Redeker.

Die Spende für die Instrumente im Gesamtwert von 650 Euro stammt von der Volksbank, deren Bünder Mitarbeiterin Jasmin Matzke bei der Spendenübergabe persönlich vor Ort war und sich gemeinsam mit den Kindern freute. „Es ist sehr schön, dass alles so schnell und unproblematisch geklappt hat“, berichtet Sven Göbel vom Elternrat des Kindergartens, der die instrumentale Unterstützung bei der Volksbank beantragte.

Insgesamt werden in dem Kindergarten zurzeit rund 80 Mädchen und Jungen betreut, davon 30 in den Räumlichkeiten am Nordring. „Vor allem in unserem Gebäude am Nordring wird das neue Instrumente-Set zum Einsatz kommen“, kündigt Anke Redeker an.

19. September 2019

Mehr Kinder in der Ev. Kita „Im Schling“

Umbau ist gut gelungen / Offizielle Einweihungsfeier am 30. November


Freude über die Erweiterung der Kita, von links: Kita-Gruppenleiterin Julia Strunz, Regine Henneken (Kirchenkreis Herford), Pfarrer Rolf Bürgers (Vorsitzender des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses), Christoph Schormann (Atelier für Holzbau), Jugendamtsleiter Jürgen Förster (Stadt Löhne), Dezernentin Beatrix Becker (Stadt Löhne), Alwin Schormann (Atelier für Holzbau) und Kita-Leiterin Marion Platenius; auf dem Foto fehlt Gemeindepfarrer Peter Außerwinkler

LÖHNE – Große Fenster, viel Holz, mehr Platz für Kinder: Die umgebauten Räume im ehemaligen evangelischen Gemeindehaus „Im Schling“ sind wunderschön geworden und kaum wiederzuerkennen. Das Gebäude wird jetzt als räumliche Erweiterung der direkt angrenzenden evangelischen Kindertageseinrichtung genutzt, die 20 zusätzlichen Kinder sind bereits eingezogen. In den kommenden Wochen folgen noch kleinere Bau- und Einrichtungsarbeiten am alten Kita-Gebäude.

„Ich freue mich über die sinnvolle Weiternutzung des Gebäudes“, sagt Gemeindepfarrer Peter Außerwinkler. Die evangelische Kirchengemeinde hat rund 300.000 Euro in den Umbau investiert. Die Kita betreibt der Evangelische Kirchenkreis Herford, der in den nächsten Jahren der Gemeinde durch die Gebäudemiete die Investitionssumme refinanziert. Hinzu kommen fürs Außengelände 30.000 Euro, für eine neue große Küche 45.000 Euro und für die weitere Innenausstattung der neuen Gruppe rund 80.000 Euro – diese Kosten werden zum Teil durch Mittel des Kirchenkreises Herford und des Landes NRW finanziert.

„Insgesamt besuchen nun 107 Mädchen und Jungen unsere Kita, für 87 Kinder wird täglich ein frisches Mittagessen gekocht“, berichtet Kita-Leiterin Marion Platenius. Seit dem Umbau können fünf Kita-Gruppen statt bisher vier Gruppen betreut werden. „Ich bin froh, dass die Kita erweitert wurde, es gab hier im Ortsteil einen hohen Bedarf an zusätzlichen Kita-Plätzen“, sagt Beatrix Becker, Dezernentin der Stadt Löhne, die gemeinsam mit dem städtischen Jugendamtsleiter Jürgen Förster die neuen Räume besichtigte.

„Die Kinder- und Jugendförderung ist ein Schwerpunkt des Kirchenkreises. Bei der baulichen Erweiterung dieser Kindertageseinrichtung gab es ein gutes, partnerschaftliches Zusammenspiel aller Beteiligten“, berichtet Pfarrer Rolf Bürgers, Vorsitzender des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses.

Das bestätigt auch Regine Henneken, Kita-Fachberatung beim Kirchenkreis, und ergänzt: „Der Bau einer Kindertagesstätte – egal ob Umbau, Anbau oder Neubau – ist wegen der vielen gesetzlichen Auflagen immer eine große Investition. Umso wichtiger ist die enge Kooperation mit Kommune, Kirchengemeinde und Bauunternehmen, damit alles möglichst reibungslos und innerhalb der Zeitplanung erfolgen kann.“

Die räumliche Verbindung zwischen den beiden Gebäuden war für die Bauunternehmer Alwin und Christoph Schormann vom Atelier für Holzbau in Löhne eine architektonische Herausforderung. Da die Gebäude auf unterschiedlichen Ebenen liegen, wurde ein schmaler Verbindungsgang mit Treppe abgerissen und durch einen großzügigeren, rollstuhlgerechten Trakt ergänzt, um eine barrierefreie Kita zu gewährleisten. Außerdem wurden großflächige Fenster für lichtdurchflutete Räume sowie viele heimischen Hölzer in Fußböden und Garderoben verbaut, die ein schönes, gemütliches Ambiente ermöglichen. „Für Kinder macht es Spaß zu bauen“, sagt Alwin Schormann.

Bei der Kita „Im Schling“ begannen die Baumaßnahmen im Januar. Rechtzeitig zum neuen Kindergartenjahr im August konnten die neuen Räume bezogen werden. Die noch ausstehenden Bau- und Einrichtungsarbeiten im vorhanden Kita-Gebäude werden jetzt im Herbst abgeschlossen sein. Für den Samstag, 30. November, ist eine offizielle Einweihungsfeier geplant.


Die Kinder und Kita-Mitarbeiterinnen fühlen sich wohl in den neuen Räumen


Detail: Neue Garderobe und Regale aus Holz

19. September 2019

„Auf`s Herz der Kinder geschaut“

Verabschiedung der Kita-Leiterin Jutta Babenhauserheide-Kura


(v.l.) Pfarrer Rainer Wilmer, Regine Henneken, Jutta Babenhauserheide-Kura, Superintendent Michael Krause

BÜNDE — „Du bist spitze, du bist genial“ – das Lied des Eltern- und Kinderhors im Fa-miliengottesdienst in der Bünder Laurentiuskirche am Sonntag, dem 1. September galt an diesem Tag besonders einer Person: der langjährigen Leiterin der Kindertageseinrichtung Frühlingsweg Jutta Babenhauserheide-Kura, die in dem Gottesdienst in den an diesem Tag beginnenden Ruhestand verabschiedet wurde.

Es ging in dem Familiengottesdienst ums Wachsen. Pfarrer Rainer Wilmer erzählte an-schaulich Jesu Gleichnis vom Senfkorn, Erzieherinnen zeigten in einem Anspiel, was Pflanzen und Menschen fürs Wachstum brauchen und welche symbolische Bedeutung Pflanzen für die Arbeit im Kindergarten haben können: die Rose als Symbol für die Liebe zu den Kindern, aber auch für die Bereitschaft, die Kinder zu verteidigen, das Rosmarin als Symbol für die Würze, die jeder Tag haben solle, und das Efeu als Zeichen dafür, dass auch Menschen Halt bräuchten.. Die scheidende Leiterin erhielt aus den Händen der Kin-der Blumen – und ihre Mitarbeiterinnen bescheinigten ihr dazu: „Du hast jedes Kind als etwas Besonderes angesehen.“

Pfarrer Rainer Wilmer nahm dies in seiner Ansprache auf: Er sprach von Gemeinsamkeit, gemeinsamen Feiern und Geborgenheit und Liebe, die in der Kita Frühlingsweg das Ver-hältnis der Mitarbeiterinnen zu den Kindern bestimmten. „Die Kinder fühlen sich wie zu Hause, es gibt für sie neben dem Elternhaus hier ein ‚Zuhause II‘“, sagte der Pfarrer. Der scheidenden Leiterin bescheinigte er aus langjähriger Zusammenarbeit, dass sie nie in Rou-tine versunken sei. „Sie haben aufs Herz der Kinder geschaut. Man merkte Ihnen die Freu-de an diesen kleinen Menschen an“, sagte Wilmer.

Beim anschließenden Empfang im Dietrich-Bonhoeffer-Hause würdigte Superintendent Michael Krause den beruflichen Weg von Babenhauserheide-Kura, die seit 1975 in der Kindertageseinrichtung Frühlingsweg tätig war, seit 2000 auch als Leiterin. Die Verände-rungen im Laufe der Zeit, insbesondere auch die Sanierung des Gebäudes im laufenden Betrieb und die Errichtung eines zweiten Standorts am Nordring habe sie zu meistern ge-wusst. „Es ist immer gut geworden“, sagte Krause. Pfarrer Wilmer erinnerte an die enge Verbindung zur Gemeinde, die Elternvertreter sprachen von „Liebe und Leidenschaft“, mit denen Babenhauserheide-Kura aus der Kita einen „familiären Ort“ gemacht habe, die Lei-terinnen der anderen Bünder Kindergärten und die eigenen Mitarbeiterinnen bedankten sich für die gute Zusammenarbeit.

Im Namen des Leitungsausschusses würdigte Regine Henneken Babenhauserheide-Kura als „sehr besonnene“ Person, mit „innerer Ruhe und Festigkeit“. „Dadurch haben Sie stets auch anderen Ruhe und Sicherheit vermittelt“, sagte die Fachberaterin.

„Es war nie langweilig“, sagt Babenhauserheide-Kura selbst über ihre 44-jährige Tätigkeit. In Spenge aufgewachsen, wurde sie in Herford zur Erzieherin ausgebildet. Die erste An-stellung fand sie dann im Frühlingsweg, dem sie stets treu blieb. „Ich kam in ein junges und kompetentes Team“, beschreibt sie die ersten Jahre, in denen sie viel gelernt habe. Ihr ersten Dienstjahre fielen zusammen mit einem grundlegenden Wandel in den Kindergär-ten: In dieser Zeit wurde ihnen erstmals ein eigenständiger Bildungsauftrag zugeschrieben. „Damit verwandelte sich auch das Bild der Erzieherin von der ‚Basteltante‘ hin zur Erzie-herin mit Bildungsauftrag“, sagt Babenhauserheide-Kura.

„Die Entwicklung ging kontinuierlich weiter bis heute“, sagt sie. Waren in dem Anfang der 70er-Jahre erbauten Kindergarten zunächst 120 Kinder in vier Gruppen mit 30 Kindern, sind es heute 83 Kinder in insgesamt – mit dem zweiten Standort – fünf Gruppen. „Früher blieben nur wenige Kinder bis in den Nachmittag, heute sind es fast alle. Und statt des von zu Hause in „Düppen“ (Henkelmann) mitgebrachten und aufgewärmten Essens gibt es nun ein stets frisch vor Ort zubereitetes Mittagessen“, berichtet die scheidende Leiterin.

Babenhauserheide-Kura hat Veränderungen stets begrüßt und mitgestaltet. Sie wünscht der Kita Frühlingsweg, dass es auch weiterhin eine stetige Weiterentwicklung gibt und die Orientierung an den Kindern im Mittelpunkt steht. „Wichtig ist aber auch, dass wir unsere Wurzeln, die christlichen Werte, nicht vergessen.“

Für sich selbst hofft sie, dass sie in der neuen Lebensphase als Rentnerin neue Anregungen erhält: Neben Reisen hat sie vor, ebenso wie ihr Mann an der Uni am Programm „Studie-ren ab 50“ teilzunehmen. „Wir wollen weiter lernen“, sagt sie.


Mit Blumen verabschiedeten sich die Kinder der Kita von ihrer bisherigen Leiterin Jutta Babenhauserheide-Kura


Eltern-und-Kinder-Chor

30. August 2019

„Starke Kinder – gute Freunde“

Kita-Fortbildung stärkt lebenspraktische Fähigkeiten wie Problemlösung, Selbstbehauptung und der Umgang mit Streit


Von Links: Uwe Holdmann (Diakonisches Werk Herford), Maria Truschkowski (Kita Gossner), Eva Liesche (Diakonisches Werk Herford), Karin Helmich (Kita Oberlin), Christine Limberg (Kita Schwenningdorf)

Rödinghausen. Die drei evangelischen Kitas in Rödinghausen erhielten jetzt ihre Auszeichnungen für die Teilnahme am Programm „Starke Kinder – gute Freunde“. Uwe Holdmann und Eva Liesche vom Diakonischen Werk in Herford überreichten die Urkunden an die Leiterinnen der Kita Gossner, Kita Oberlin und Kita Schwenningdorf.

Die Kindertageseinrichtungen beteiligten sich erfolgreich am Fortbildungsprogramm und setzten die Inhalte in den vergangenen Monaten aktiv um. Zu den Inhalten der Fortbildung gehören unter anderem das kindgerechte Vermitteln lebenspraktischer Fähigkeiten wie Problemlösung, Selbstbehauptung und der Umgang mit Streit. Dies sollen Sucht- und Gewaltentstehung bei Kindern in Kitas vorbeugen, sodass ihnen ein zufriedenes Leben ermöglicht wird. Die Fortbildung leiteten Uwe Holdmann und Eva Liesche.

Die Umsetzung der pädagogischen Vorhaben des Programms waren in den Kitas unterschiedlich. Aber in einem waren sich die drei Kita-Leiterinnen in Rödinghausen einig: „Viele pädagogische Vorhaben aus dem Freunde- Programm machen wir schon alltagsintegriert, ohne viel zusätzlichen Aufwand. Es war gut, dass dies in der Teamfortbildung allen Kolleginnen und Kollegen nochmals bewusst gemacht wurde und durch die Dokumentation reflektiert werden konnte.“

26. August 2019

Kita Dünne gewinnt „Aktion Lichtblicke“-Preis

Für den Deutschen Lesepreis nominiert / Handsigniertes Bild vom Schriftsteller Helme Heine


Im neuen Lesezimmer der Kita Dünne: Kita-Leiterin Nicole Zörner mit dem handsignierten Bild von Helme Heine und Radio-Herford-Moderatorin Christina Wolff. Mit dabei sind die Kindergartenkinder Julia (hinten links) und Joleen (hinten rechts) sowie Lennart, Julian, Sina und Tilda (vorne von links)

Bünde. Die evangelische Kita Dünne hat für ihr Projekt „Kinderbuchklassiker erleben“ einen schönen Preis gewonnen. Die „Aktion Lichtblicke“ stiftete der Kita rund 4000 Euro.

„Von dem Geld haben wir unseren Leseraum modernisiert, neue Bücher und Regale sowie ein Sofa und einen Teppich gekauft“, berichtet Kita-Leiterin Nicole Zörner. Zur Einweihung kam Moderatorin Christina Wolff von Radio Herford und las mehreren Kindern aus einem neuen Kinderbuch vor.

Die Aktion Lichtblicke unterstützt in Not geratene Kinder, Jugendliche und Familien aus NRW. Anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums gab es ein Lichtblicke-Jubiläumsprojekt. Jedes der 45 NRW-Lokalradios konnte 10.000 Euro für soziale lokale Projekte ausloben, von denen Kinder und Jugendliche in NRW profitieren.

Die Kita Dünne hatte sich bei Radio Herford mit ihrem Projekt „Kinderbuchklassiker erleben“ beworben und gehörte zu den Gewinnern. Im Rahmen des Projektes gab es auch ein großes Familienfest, bei dem viele Eltern unterstützend mitwirkten. Bei dem Fest haben die Kita-Gruppen jeweils eine Bilderbuchwelt gestaltet, in die Eltern und Kinder „eintauchen“ konnten.

Von der pfiffigen Idee erfuhr auch der Illustrator und erfolgreiche Kinderbuchautor Helme Heine. Daraufhin schenkte er der Kita zusätzlich mehrere Kinderbücher. Außerdem schickte er ein selbstgemaltes, handsigniertes Bild nach Dünne. Das hat einen Ehrenplatz in der Kita erhalten. „Die Freude ist groß. Mit dem Preis von der Aktion Lichtblicke und den Geschenken von Helme Heine hatten wir nicht gerechnet“, berichtet Nicole Zörner.

Außerdem wurde die Kita für den Deutschen Lesepreis 2019 nominiert. Insgesamt gab es 700 Bewerber, somit ist bereits die Nominierung ein toller Erfolg für die Kita. Wer letztendlich den Deutschen Lesepreis 2019 gewinnt, ist noch nicht bekannt, da der Gewinner erst auf einer Gala im November in Berlin bekannt gegeben wird.

Die evangelische Kita Dünne besuchen zurzeit 102 Kinder ab zwei Jahre. Insgesamt 19 Mitarbeiterinnen – Fachkräfte, Jahrespraktikanten und Hauswirtschaftskräfte – arbeiten in der Einrichtung.

23. August 2019

Singen und Musizieren in Kitas

13 Absolventinnen aus dem Kreis Herford / Fortbildung für Kita-Mitarbeitende


Elf der insgesamt 13 Absolventinnen gemeinsam mit Hannah Meister (mit Blumenstrauß) und Burkhard Leich

„Toni singt von Gott und der Welt“ soll zukünftig ein besonderes Angebot für Kitas in kirchlicher Trägerschaft sein.
Entwickelt wurde es in einer Kooperation zwischen dem Chorverband NRW und der Evangelischen Pop-Akademie in Witten. Die Absolventinnen der Fortbildung bekamen jetzt in Kirchlengern ihre Zertifikate.

Die 13 Mitarbeiterinnen aus den Kitas des Evangelischen Kirchenkreises waren die ersten, die an der berufsbegleitenden, sechsmonatigen Fortbildung teilnahmen. Die Qualifizierung erfolgte im Rahmen des Projekts „Musik in Kitas – Markenkern Evangelischer Trägerschaft“.

In zwei Modulen wurden die vokalpädagogischen Grundlagen von „Toni singt“, einem der größten landesweiten Bildungsinitiativen, mit religionspädagogischen Inhalten verknüpft. „Durch diese Verbindung ergeben sich vielfältige und lebendige Zugänge zum Singen und Musizieren sowie zu biblischen Botschaften und Geschichten“, erklärt Projektleiter Burkhard Leich.

Dabei werden Inhalte praxisnah und kindgerecht vermittelt und der sichere Umgang mit der eigenen Singstimme entwickelt. Auf dieser Grundlage wird das Singen spielerisch im Kita-Alltag eingesetzt. Langfristiges Ziel der Organisatoren ist die Zertifizierung teilnehmender Kitas als „Musik-Kita“ in evangelischer Trägerschaft.

Hannah Meister, Johannes Ditthardt und Burkhard Leich erarbeiteten gemeinsam mit den Teilnehmerinnen musikalische Spielideen, Stimmspiele und Stimmbildungsgeschichten zu den Inhalten biblischer Geschichten. Außerdem lernte die Gruppe neue religiöse Kinderlieder kennen und erhielt Ideen zu deren spielerischen und musikalischen Umsetzung im Alltag der Kitas.

Im Gemeindehaus Kirchlengern war der Abschluss der ersten Fortbildung. Für die erfolgreiche Teilnahme bekam jede Absolventin ein Zertifikat (in Klammern die Namen der Kitas bzw. Orte):

Marika Fryda Birkefeld (Arche, Löhne), Anja Bökenschmidt (Dünne), Ramona Feiks (Herringhausen), Eveline Gawor (Lippinghausen), Anna Hartung (Gossner, Rödinghausen), Katrin Hofemeier (Stift Quernheim), Tanja Kollar („Kleine Taube“, Wallenbrück), Eileen Meißner (Dustholz, Ennigloh), Galina Pauls („Dietrich Bonhoeffer“, Enger), Petra Sewerin (Hagedorn), Denise Steffen (Hüffen), Nadine Wagner (Anna Seeger) und Sigrid Zopf (Stiftberg).


Gruppe im Prozess zur Stimmbildungsgeschichte
Zachäus


Von links nach rechts: Burkhard Leich
(Projektleitung Musik in Kitas, Markenkern Evangelischer Trägerschaft), Hannah Meister (Regionalleitung „Toni singt“, Chorverband NRW) und Johannes Ditthardt (Ev. Pop-Akademie)

15. Juli 2019

Manuela Pohlmann geht in den Ruhestand

Benksunder Straße: Kita-Leiterin und Kollegin wurden verabschiedet


„Glücksbaustelle“: Fachberaterin Regine Henneke (links) und Pfarrer Markus Fachner zusammen mit Manuela Pohlmann (2. v. l.) und Ute Ransiek halten das Banner aus dem Verabschiedungsgottesdienst

Bünde. Zum 31. August geht Manuela Pohlmann in den Ruhestand. Die Kita-Leiterin wurde gemeinsam mit ihrer langjährigen Mitarbeiterin Ute Ransiek in einem Gottesdienst in der Kreuzkirche feierlich verabschiedet.

„Ich habe in all den Berufsjahren ganz viele Glücksmomente erlebt“, berichtet die bisherige Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte „Benksunder Straße“ in Ennigloh. Auf ihren Vorschlag hin stand der Gottesdienst unter der Überschrift „Glücksbaustelle“.

In Liedern, Texten und Predigt ging es darum, wie ein Mensch glücklich leben kann. Superintendent Michael Krause, der die Kitaleiterin von ihrem Dienst entpflichtete, nahm das auf. „Kita-Arbeit kann glücklich machen“, sagte er – und setzte hinzu: „Man müsste sie im Grunde ärztlich empfehlen.“

Es war eine lange Zeit, in der Manuela Pohlmann Glücksmomente in ihrer Arbeit erleben durfte. In der „Benksunder Straße“ am Rand einer Siedlung mit Blick auf Felder und Bäume arbeitete sie fast 45 Jahre, darunter 40 Jahre als Leiterin der Drei-Gruppen-Anlage.

Neben dem Superintendenten würdigten beim anschließenden Empfang zahlreiche Weggefährtinnen die Arbeit von Manuela Pohlmann. Beispielsweise lobte die Fachberaterin für Kitas beim Kirchenkreis Herford, Regine Henneken, die „Kraft, Liebe und Zeit“, die Pohlmann den Kindern gewidmet habe.

Als Vertreter der Philippus-Kirchengemeinde dankte Markus Fachner der scheidenden Kita-Leiterin für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, einen Aspekt, den diese ihn ihrem eigenen Abschiedswort aufnahm: „Wir konnten viele schöne Gottesdienste gemeinsam gestalten. Gottesdienste zu gestalten, das ist mein Steckenpferd.“ Pohlmann dankte auch ihrem Mitarbeiterinnen-Team und wandte sich dabei insbesondere an Ute Ransiek, die wie sie seit 1975 in der Kita „Benksunder Straße“ arbeitet und mit ihr zusammen in den Ruhestand tritt.

Nachfolgerin von Monika Pohlmann wird Claudia Stevens-Maas, die bereits am 5. August anfängt und sich dann mit der Hilfe von Pohlmann einen Monat lang einarbeiten kann.

15. Juli 2019

50 Jahre Ev. Kindertagesstätte Bustedt in Bünde

Kita ist familiär und übersichtlich


(links) Freude über das 50-jährige Bestehen der Kita Bustedt: (v. l.) die Mitarbeiterinnen Kerstin Tiemeyer-Cruszuelo, Christina Karsch, Nicole Prüßner, Stefanie Härtner, Sabine Kley, Anna Raabe und Silvia Bläse mit Leiterin Sandra Bonkowski und Grashüpfer Herta Hüpf, Pfarrer Sieghard Flömer, Presbyterin Susanne Seifert-Kapke, Karin Schäfers und Günther Berg von der Stadtverwaltung Bünde sowie Pfarrer Rolf Bürgers als Vertreter der Kirchenkreises Herford
(rechts) „Sommerfest auf der Wiese“: beim Fest zum 50-jährigen Bestehen der Kita Bustedt gab es viele Angebote für Jung und Alt

Bünde. „Sommerfest auf der Wiese“ war das Motto des Jubiläumsfestes der Ev. Kita Bustedt. Neben vielen Aktivitäten im Haus gab es auch etliche Spiele im von großen Bäumen überragten Garten.

Der vor 50 Jahren in einem ehemaligen Dorfschulgebäude eingerichtete gemeindliche Kindergarten hat sich inzwischen zu einer Zwei-Gruppen-Kindertagesstätte in Trägerschaft des Kirchenkreises gewandelt, benutzt aber bis auf einen modernen Anbau aus dem Jahr 2009 immer noch das Ursprungsgebäude. Auch ist die Einrichtung familiär und übersichtlich geblieben, die Eltern engagieren sich aktiv – verständlich, wenn man bedenkt, dass viele von ihnen selbst als Kinder den Kindergarten besucht haben. Wie eh und je wird auch der Wald, der die Kindertagesstätte umgibt, für Ausflüge und kleine Wanderungen genutzt.

„Viele Eltern entscheiden sich deshalb bewusst für uns“, sagt Sandra Bonkowski, die im letzten Jahr die Leitung von Cornelia Beckmann übernommen hat, die 43 Jahre lang die Leitungsfunktion innehatte. „Wir sind sehr mit der dem Ortsteil Bünde-Bustedt verwachsen“, sagt Bonkowski. Das gelte auch für das Verhältnis zur Bünder Lydia-Kirchengemeinde, deren Gemeindezentrum Arche Noah nicht allzu weit entfernt liegt.

Zwischen zwei und sechs Jahre sind die Kinder alt, die in Bustedt betreut werden – die meisten auch nachmittags. Daher sind dort nicht nur sieben pädagogische Mitarbeiterinnen tätig, sondern auch eine Hauswirtschaftskraft, die wie in den anderen Kindertagesstätten des Kirchenkreises das Mittagessen frisch vor Ort zubereitet.

15. Juli 2019

„Rar gesät und äußerst begehrt“

Ev. Kirchenkreis ehrt 14 Kita-Mitarbeiterinnen für ihre Arbeitsjubiläen


Pfarrer Rolf Bürgers gratuliert Reinhild Gering zum 40-jährigen Arbeitsjubiläum. Mit auf dem Gruppenfoto sind die Kita-Kolleginnen mit 25-jähriger Dienstzeit und Mitglieder des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses

Kreis Herford. Seit 40 Jahren arbeitet Erzieherin Reinhild Gering beim Evangelischen Kirchenkreis Herford. Ihr Arbeitsplatz ist die Kita Schwenningdorf in Rödinghausen. Sie und 13 Kolleginnen, die seit 25 Jahren ihren Arbeitsplatz in Kitas haben, feierten ihre Jubiläen auf Einladung des Kirchenkreises im Café Alte Werkstatt in Hiddenhausen.

„Talentierte, tatkräftige und freundliche Mitarbeiterinnen sind rar gesät und äußerst begehrt. Wir sind stolz und geehrt, solche Mitarbeitende schon so lange in unseren Kindergärten zu haben“, sagte Pfarrer Rolf Bürgers in seiner Laudatio. Die Jubilarinnen würden ihren Beruf nicht als „Job“ ausüben, sondern als Berufung sehen.

Ausdrücklich bedankte sich der Vorsitzender des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses für die engagierte Mitarbeit: „Das alles mit dem Ziel, den Kindern ein stabiles christliches Fundament für ihr Leben mit auf den Weg zu geben, mit ihnen ihre Potentiale zu entdecken und gemeinschaftsorientiert unterwegs zu sein. Damit die Kinder Verantwortung für ihr Leben übernehmen, sich in unserer Welt orientieren und ihren eigenen Weg finden können.“

Rolf Bürgers war nicht der einzige Vertreter des Leitungsausschusses. Mit dabei waren zu Ehren der Jubilarinnen seitens des Ausschusses auch Pfarrer Ulrich Gressog aus Spenge-Lenzinghausen sowie aus Herford Ulrich Schröder, Presbyterin Christiane Maydorn, Presbyter Herbert Busch-Prüßing und die Kita-Fachberaterin des Kirchenkreises Regine Henneken. Sie wünschten den Kita-Mitarbeiterinnen Gesundheit und Glück, sowie Freude und Elan bei der weiteren Arbeit.

Neben dem 40-jährigen Arbeitsjubiläum von Reinhild Gering wurden für 25 Jahre Mitarbeit geehrt: Irene Arnold (Leiterin, Kita Arche Holsen-Ahle), Anke Schwede (Fachkraft, Kita Spenge), Elisabeth Miller (Fachkraft, Kita Lippinghausen), Alicia Dering (Ergänzungskraft, Kita am großen Stein, Herford), Petra Beckmann (Fachkraft, Kita Dustholz, Ennigloh), Elisabeth Greßhörner (Wirtschaftskraft, Kita Lippinghausen), Frauke Büsselberg (Fachkraft, Kita Regenbogen Holsen-Ahle), Katja van Lück-Rottmann (Fachkraft, Kita Südlengern), Alexandra Söhnchen (Fachkraft, Kita am großen Stein, Herford), Irina Bieche (Ergänzungskraft, Kita Lortzingstraße, Bünde), Manuela Dankert (Leiterin, Kita Stift Quernheim), nicht auf dem Gruppenfoto: Heike Saak (Fachkraft, Kita Elverdissen) und Kornelia Kirani (Fachkraft Kita Poststraße, Löhne)

7. Juli 2019

Ein Garten voller Leben

Verabschiedung der Leitung der Ev. Kita Hagedorn

Kirchlengern: Alles war wie in jedem Jahr beim Gottesdienst im Grünen hinter der Hagedorner Kirche: Der Posaunenchor spielte, die Erzieherinnen des Kindergartens wirkten mit, Pfarrerin Schwarze predigte im Dialog mit der Eule und im Anschluss gab es Erbsensuppe, Bratwürstchen und Götterspeise.

Aber für Margarete Schweika, der Leiterin der Ev. Kindertageseinrichtung Hagedorn in Kirchlengern, war es der letzte Gottesdienst, den sie zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen vorbereitet und gestaltet hat. 46 Jahren hat sie in der Kita Hagedorn gearbeitet und ihn 41 Jahren geleitet. So fanden sich unter den 269 Gottesdienstteilnehmer*innen nicht nur Familien jetziger Kindergartenkinder sondern auch viele „Ehemalige“, die bei ihr die Einrichtung besucht haben.

Wie in vielen von der Kita gestalteten Gottesdiensten zuvor, war das Thema Gottes Schöpfung, wobei das Motto „Ein Garten voller Leben“ auch ein Hinweis auf den lebendigen KinderGARTEN war, wie Pfarrerin Schwarze in ihrer Predigt sagte.

Nachdem Pfarrer Rolf Bürgers, der Vorsitzende des Leitungsausschusses für Kindertageseinrichtungen des Kirchenkreises Herford, Frau Schweika aus ihrer Aufgabe entpflichtet hatte, bedankten sich die Kinder und Erzieherinnen mit einem gemeinsamen Lied und guten Wünschen für den Ruhestand.

29. Mai 2019

50 Jahre Evangelische Kita „Arche“ in Bünde

Familiengottesdienst und Jubiläumsfest in Holsen


Während des Gottesdienstes singen die Kinder der dreigruppigen Einrichtung mehrere Lieder.

Bünde. Die Nähe zur Kirchengemeinde sowie Projekte und Angebote für die ganze Familie zeichnen die evangelische Kindertageseinrichtung und Familienzentrum „Arche“ in Holsen aus – und das seit stolzen 50 Jahren. Dieses Jubiläum haben gemeinsam Mitarbeiterteam, Eltern, Kinder und Ehemalige gefeiert.

Ein von den Kindern gestalteter Gottesdienst, ein gesundes Buffet im Gemeindehaus und ein buntes Fest für die ganze Familie zeigten dabei auf, wie vielfältig die Arbeit der Einrichtung ist. „Uns ist es immer schon wichtig gewesen, uns am Leben in der Gemeinde zu beteiligen“, sagte Irene Arnold, Leiterin der Einrichtung. Schon seit jeher hätten Kinder und Team Gottesdienste und Gemeindefeste der Philippus-Gemeinde mit den anderen fünf Einrichtungen der Gemeinde mitgestaltet. „Denn uns liegt es sehr am Herzen, generationenübergreifend zu arbeiten“, erklärte sie.

Seit sechs Jahren leitet sie die „Arche“, stolze 25 Jahre ist sie dort schon beschäftigt. „Ich darf deshalb nicht nur das Jubiläum der Einrichtung, sondern auch mein eigenes Dienstjubiläum feiern“, freute sie sich. Durch ihre lange Zugehörigkeit hat sie bereits viele Entwicklungen der Einrichtung miterlebt. „Mal waren wir zwei- und mal dreigruppig“, erinnerte sie sich. Im Jahr 2007 sei die Einrichtung so von einer dreigruppigen Einrichtung in eine zweigruppige umgewandelt worden, seit dem Jahr 2014 ist sie wieder dreigruppig. Ab dem Sommer wird sich dies noch einmal ändern. Dann sind an diesem Standort wieder nur noch zwei Gruppen, dafür kommt eine weitere zweigruppige Kita in Ahle dazu.

Ein weiterer Meilenstein wird damit die 50jährige Geschichte der Kita prägen. „Ebenso bedeutend war 1993 die Eröffnung der Kita Regenbogen, mit der wir ganz eng zusammenarbeiten“, sagte Irene Arnold. Gemeinsam haben sich beide Einrichtungen seit 2014 zu einem Familienzentrum weiterentwickelt.

Über diese und viele andere Ereignisse der letzten fünf Jahrzehnte haben sich die Besucher des Jubiläumsfestes bei Pommes und Bratwurst im Gemeindesaal ausgetauscht und sich dabei auch sicherlich an manch persönliches Erlebnis erinnert. Danach gab es die Gelegenheit, auf dem Außengelände der Kindertageseinrichtung verschiedene Spiele von früher und heute auszuprobieren. „Wir spielen dort Dosenwerfen oder Himmel und Hölle“, erklärte Arnold.

24. Mai 2019

„Für jedes Kind das richtige Rezept“

Mehr als 100 Fachkräfte bei DGE-Fortbildung des Ev. Kirchenkreises Herford


Kreisweite Fortbildung an fünf Orten: Beispielsweise leitete Jutta Nacke-Wöllenweber (Bildmitte) das Seminar in Bünde

Bünde. Nicht nur die Ernährungsgewohnheiten ändern sich – auch aus der Wissenschaft kommen neue Erkenntnisse, wie eine optimierte Verpflegung aussehen sollte. Das war unter anderem auch ein Thema auf der jüngsten Fortbildung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. v. (DGE) im Kirchenkreis Herford. Mehr als 100 hauswirtschaftliche und pädagogische Mitarbeitende aus den evangelischen Kitas im Kirchenkreis Herford haben daran teilgenommen.

„Wir überarbeiten zurzeit das Ernährungskonzept für die von uns betreuten Mädchen und Jungen. Dazu orientieren wir uns an den Qualitätsstandards der DGE für die Verpflegungen in Tageseinrichtungen für Kinder“, berichtet Björna Ladage vom Kirchenkreis, die als Fachberaterin Projektmanagement die Kindertageseinrichtungen unterstützt.

Rund 3800 Mädchen und Jungen besuchen die 53 evangelischen Familienzentren und Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Herford. Alle Kinder frühstücken und ungefähr 80 Prozent der Kinder – rund 3400 – essen mittags in der jeweiligen Einrichtung. Seit mehr als 20 Jahren gibt es in fast allen Einrichtungen hauswirtschaftliche Mitarbeiterinnen, die das Mittagessen täglich frisch zubereiten.

Ladage: „Die Teilnahme an der Mittagsverpflegung ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und somit auch die Herausforderungen an die Hauswirtschaftskräfte. Eine Arbeitsgruppe hat sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und ist zu dem Ergebnis gelangt, unter anderem die Seminarmöglichkeiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu nutzen.“

In Zusammenarbeit mit der DGE organisierte der Kirchenkreis fünf Tagesseminare in Löhne, Herford, Bünde, Hiddenhausen und Rödinghausen. Sie wurden fachlich von der Ernährungswissenschaftlerin Antje Lange und der Diätassistentin Jutta Nacke-Wöllenweber geleitet.

Speziell richtete sich die Fortbildung an alle Fachkräfte, die an der Verpflegung in Kitas sowie an der Speiseplangestaltung beteiligt sind. Mehr als 100 Frauen und Männer aus allen evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis besuchten eines der fünf DGE-Seminare.

Nach dem Motto „Für jedes Kind das richtige Rezept“ vertieften die Teilnehmenden ihr Wissen rund um die professionelle Verpflegung von Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren – von Hygiene bis Bio, über Nährstoffe und Besonderheiten in der U3-Ernährung wie auch in der pädagogischen Ernährungsbildung. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Seminare war außerdem, immer ein vollwertiges, gesundes Speiseangebot zu gewährleisten. Zumal viele Kinder nicht nur mittags in der Kita essen, sondern auch ein Frühstück und einen „Nachmittagsimbiss“ bekommen.

Alle Inhalte des Seminars wurden gemeinsam praxisnah erarbeitet, um die konkrete Umsetzung im Alltag zu erleichtern. Ladage: „Es gab bei den fünf Veranstaltungen auch einen anregenden Informationsaustausch über Lebensmittel und Rezepte. Immerhin werden in unseren Kitas täglich für das Mittagessen durchschnittlich 30 bis 100 Portionen zubereitet.“

15. März 2019

20 neue Fachkräfte für Inklusion

Langzeitfortbildung des Evangelischen Kirchenkreises für Kita-Mitarbeitende


Die neuen 20 Fachkräfte für Inklusion aus den evangelischen Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit den Fortbildungsleiterinnen Birgit Schulz (mit Blumenstraß Mitte links) und Gabriele Reinhardt (Mitte rechts)

Inklusion ist keine Methode, Inklusion ist eine Haltung und verlangt von Mitarbeitenden in Kindertageseinrichtungen ein professionelles Selbstverständnis. Das und viel mehr lernten 19 Frauen und ein Mann aus evangelischen Kindertageseinrichtungen bei einer Langzeitfortbildung des Kirchenkreises Herford. Jetzt erhielten sie im Kreiskirchenamt ihre Zertifikate als Fachkräfte für Inklusion.

Unter anderem erarbeitete sich die Teilnehmergruppe fachliche Inhalte zu den Themen Entwicklung, Begleitung und individuelle Förderung von Kindern sowie praktische Hilfen für den Arbeitsalltag. Ein wichtiger Baustein war das Kennenlernen und Arbeiten mit der videogestützten Interaktionsbegleitung. Mit dieser Methode konnten die Teilnehmer ihr pädagogisches Handeln regelmäßig reflektieren und förderliche Aspekte in der Spiel- und Interaktionsbegleitung in ihrer Kita umsetzen.

Insgesamt 18 Monate dauerte die berufsbegleitende Fortbildung, die von Birgit Schulz von der Fachstelle Inklusion des Kirchenkreises und Gabriele Reinhardt vom Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg federführend organisiert wurde. Weitere Referenten vermittelten ihr Fachwissen in den acht Modulen. Sie kamen unter anderem vom Berufskolleg, der Frühförderstelle des Johannes-Falk-Hauses und dem kreiskirchlichen Referat für pädagogische Handlungsfelder. Außerdem gaben externe Fachleute für frühkindliche Pädagogik und für Logopädie ihr Wissen an die Seminarteilnehmer weiter.

Die Absolventen (in Klammern die Orte bzw. Kitas) aus dem Kreis Herford:
Kerstin Anders Raack (Schweicheln), Maike Botta („Kleine Taube“), Jaqueline Ciraci (Stiftberg), Manuela Constabel (Oldinghausen), Nadia Dreimann (Dustholz), Elke Fiefstück (Herringhausen), Annamaria Galotti (Amselweg), Stephanie Gießelmann (Südlengern), Anja Holzberg (Hagedorn), Annekathrin Junge (Hüffen), Merian David Knoop (Regenbogen), Pia König (Oetinghausen), Melanie Koppenberg (Gossner), Andrea Kottkamp (Anna Seeger), Heidrun Kummer (Bussche-Münch-Str.), Sina Lübbing (Siemshof), Regina Meyer (Auf der Wehme) Anke Niedringhaus (Poststraße), Irene Perner (Katharina von Bora), Saskia Westerhold (Arche, Bünde).

11. Februar 2019

Richtfest an der Lutherstraße

Anbau am evangelischen Kindergarten ist im Zeitplan / Ab Sommer 80 Kinder


1. Zimmerer Jonah Ulbrich hält den Richtspruch
2. Freude über den Fortschritt der Arbeiten und das Richtfest am 1. Februar. Von links: Zimmerer Jonah Ulbrich (Grübbel GmbH), Architekt Florian Ohmes (B&S), Kindergarten-Leiterin Antje Schneider, Erster Beigeordneter Günther Berg (Stadt Bünde), Jugendamtsleiterin Karin Schäffer (Stadt Bünde), Presbyter Ulf Redeker, Vorstandsvorsitzende Petra Eggert-Höfel (B&S), Bauleiter Simon Seidel (Grübbel GmbH) und Pfarrer Matthias Gleibe

Bünde. Der evangelische Kindergarten Hunnebrock-Hüffen-Werfen hat am 1. Februar das Richtfest von seinem neuen Anbau gefeiert. Spätestens ab August sollen Kinder die neuen Räume nutzen können.

Immer mehr Gäste trudeln ein und wagen erste Blicke in den Rohbau. Auch die Mädchen und Jungen des Kindergartens sind schon neugierig, aber bevor es richtig los geht, singen sie noch schnell gemeinsam ein Lied. Derweil drapieren Eltern die zuvor liebevoll zubereiteten, leckeren Häppchen auf mehrere Teller und stellen sie auf provisorische Tische.

Dann wird’s offiziell. Zimmerer Jonah Ulbrich ist mit seinen Kollegen Waldemar Grebe und Eugen Bisterfeld aufs Dach gestiegen. In traditioneller Zunftkleidung trägt Ulbrich den Richtspruch vor, seine Kollegen begleiten die Zeremonie mit lauten, rhythmischen Hammerschlägen. Die auf dem Rasen stehenden Kinder sind begeistert, auch die Eltern und Gäste applaudieren freudig.

„Darauf haben wir gewartet und freuen uns jetzt riesig“, sagt Kindergarten-Leiterin Antje Schneider. Im Ortsteil gibt es einen großen Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen. Deswegen wurde bereits eine zusätzliche „Notgruppe“ mit 15 Kindern eröffnet. Wenn im Sommer der Neubau fertig ist, können insgesamt 80 Mädchen und Jungen den Kindergarten an der Lutherstraße besuchen.

Es werden rund 440 Tausend Euro in Baumaßnahmen und Ausstattung investiert. „Davon stammen aus Fördermitteln des Landes 90 Prozent, die restlichen zehn Prozent übernimmt die Stadt Bünde“, berichtet Jugendamtsleiterin Karin Schäffer, die gemeinsam mit Günther Berg, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Bünde, zum Richtfest gekommen ist.

Nachdem die Finanzierung zugesagt und alle Planungen abgeschlossen waren, konnte der Rohbau verhältnismäßig schnell errichtet werden. Vor Weihnachten kam das Fundament in die Erde. Vor wenigen Tagen folgte der Holz-Rahmen-Bau mit der Massivholzdecke. „Wir hatten an unserem Unternehmensstandort schon viele Arbeiten vorbereitet, sodass die eigentliche Montage vor Ort innerhalb von zwei Tagen erfolgte“, berichtet Bauleiter Simon Seidel von der Grübbel GmbH in Bad Oeynhausen.

Geplant hat den Erweiterungsbau die Bau- und Siedlungsgenossenschaft (B&S). Auf rund 140 Quadratmetern gibt es einen neuen Gruppenraum, einen Nebenraum sowie einen Sanitärraum. Außerdem wird der Mehrzweckraum erweitert, eine neue Heizungsanlage eingebaut und es gibt eine neue Küche. „Wir sind gut im Zeitplan“, sagt Architekt Florian Ohmes. Wenn weiterhin alles so gut läuft, können die Räume spätestens zu Beginn des neuen Kindergartenjahres Anfang August genutzt werden, kündigt B&S-Vorstandsvorsitzende Petra Eggert-Höfel an.

„Wir sind froh, dass es bald so weit ist“, sagt Gemeindepfarrer Matthias Gleibe. Und Presbyter Ulf Redeker freut sich: „Das ist bereits jetzt schon alles sehr schön. Helle, große Räume. Eine feine Sache!“

1. Februar 2019

„Schaukeln macht schlau!“

Spendenaufruf der Evangelischen Kindertageseinrichtung Spradow


Die Kinder der Evangelischen Kita Spradow und ihre Leiterin Beate Lepper freuen sich über jede Spende für die neue Schaukel

Bünde/Spradow. „Wenn wir schaukeln, haben wir Kribbeln im Bauch“, sagen freudestrahlend die Kinder von der Evangelischen Kindertageseinrichtung Spradow. Doch in den vergangenen Wochen mussten sie darauf verzichten, denn die alte Schaukel war nicht mehr verkehrssicher und wurde abgebaut.

Die 52 Mädchen und Jungen im Alter von ein bis sechs Jahren vermissen ihr Spielgerät und man war sich schnell einig: Eine neue Schaukel muss her, denn schaukeln regt den Gleichgewichtssinn an. Außerdem sind motorische und geistige Entwicklung untrennbar miteinander verbunden. „´Schaukeln macht schlau!´ sagte eine Mutter, und recht hat sie“, betont Beate Lepper, Leiterin der Kita.

Der Kauf einer neuen, guten Schaukel inklusive Fallschutzmatten kostet 6500 Euro. Im Kita-Etat stehen dafür keine Finanzmittel zur Verfügung. Deshalb wurde ein Spendenprojekt ins Leben gerufen.

Der Förderverein Spradow 2000 und die evangelische Kirchengemeinde haben ihre Unterstützung zugesagt und werden das Projekt fördern. Auch die Kinder selbst gingen mit Sammelbüchsen auf den Weihnachtsmarkt, um für die neue Schaukel zu sammeln.

Vorbildlich ist ebenfalls der Einsatz der Eltern. Beispielsweise wurden Spenden gesammelt und mit tatkräftiger Unterstützung des Elternbeirates Flyer gestaltet, um für das Schaukelprojekt zu werben.

Lepper: „Wir haben schon fast die Hälfte der Summe für die Schaukel zusammen. Dennoch sind wir auf weitere Spenden angewiesen und freuen uns über jede Unterstützung.“ Optimalerweise soll bereits im Frühjahr die Schaukel aufgestellt werden.

Weitere Infos: Ev. Kindertageseinrichtung Spradow, Beate Lepper, Telefon: 05223 – 4616.