Aktuelles


15. Juli 2019

Manuela Pohlmann geht in den Ruhestand

Benksunder Straße: Kita-Leiterin und Kollegin wurden verabschiedet


„Glücksbaustelle“: Fachberaterin Regine Henneke (links) und Pfarrer Markus Fachner zusammen mit Manuela Pohlmann (2. v. l.) und Ute Ransiek halten das Banner aus dem Verabschiedungsgottesdienst

Bünde. Zum 31. August geht Manuela Pohlmann in den Ruhestand. Die Kita-Leiterin wurde gemeinsam mit ihrer langjährigen Mitarbeiterin Ute Ransiek in einem Gottesdienst in der Kreuzkirche feierlich verabschiedet.

„Ich habe in all den Berufsjahren ganz viele Glücksmomente erlebt“, berichtet die bisherige Leiterin der Evangelischen Kindertagesstätte „Benksunder Straße“ in Ennigloh. Auf ihren Vorschlag hin stand der Gottesdienst unter der Überschrift „Glücksbaustelle“.

In Liedern, Texten und Predigt ging es darum, wie ein Mensch glücklich leben kann. Superintendent Michael Krause, der die Kitaleiterin von ihrem Dienst entpflichtete, nahm das auf. „Kita-Arbeit kann glücklich machen“, sagte er – und setzte hinzu: „Man müsste sie im Grunde ärztlich empfehlen.“

Es war eine lange Zeit, in der Manuela Pohlmann Glücksmomente in ihrer Arbeit erleben durfte. In der „Benksunder Straße“ am Rand einer Siedlung mit Blick auf Felder und Bäume arbeitete sie fast 45 Jahre, darunter 40 Jahre als Leiterin der Drei-Gruppen-Anlage.

Neben dem Superintendenten würdigten beim anschließenden Empfang zahlreiche Weggefährtinnen die Arbeit von Manuela Pohlmann. Beispielsweise lobte die Fachberaterin für Kitas beim Kirchenkreis Herford, Regine Henneken, die „Kraft, Liebe und Zeit“, die Pohlmann den Kindern gewidmet habe.

Als Vertreter der Philippus-Kirchengemeinde dankte Markus Fachner der scheidenden Kita-Leiterin für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, einen Aspekt, den diese ihn ihrem eigenen Abschiedswort aufnahm: „Wir konnten viele schöne Gottesdienste gemeinsam gestalten. Gottesdienste zu gestalten, das ist mein Steckenpferd.“ Pohlmann dankte auch ihrem Mitarbeiterinnen-Team und wandte sich dabei insbesondere an Ute Ransiek, die wie sie seit 1975 in der Kita „Benksunder Straße“ arbeitet und mit ihr zusammen in den Ruhestand tritt.

Nachfolgerin von Monika Pohlmann wird Claudia Stevens-Maas, die bereits am 5. August anfängt und sich dann mit der Hilfe von Pohlmann einen Monat lang einarbeiten kann.

15. Juli 2019

50 Jahre Ev. Kindertagesstätte Bustedt in Bünde

Kita ist familiär und übersichtlich


(links) Freude über das 50-jährige Bestehen der Kita Bustedt: (v. l.) die Mitarbeiterinnen Kerstin Tiemeyer-Cruszuelo, Christina Karsch, Nicole Prüßner, Stefanie Härtner, Sabine Kley, Anna Raabe und Silvia Bläse mit Leiterin Sandra Bonkowski und Grashüpfer Herta Hüpf, Pfarrer Sieghard Flömer, Presbyterin Susanne Seifert-Kapke, Karin Schäfers und Günther Berg von der Stadtverwaltung Bünde sowie Pfarrer Rolf Bürgers als Vertreter der Kirchenkreises Herford
(rechts) „Sommerfest auf der Wiese“: beim Fest zum 50-jährigen Bestehen der Kita Bustedt gab es viele Angebote für Jung und Alt

Bünde. „Sommerfest auf der Wiese“ war das Motto des Jubiläumsfestes der Ev. Kita Bustedt. Neben vielen Aktivitäten im Haus gab es auch etliche Spiele im von großen Bäumen überragten Garten.

Der vor 50 Jahren in einem ehemaligen Dorfschulgebäude eingerichtete gemeindliche Kindergarten hat sich inzwischen zu einer Zwei-Gruppen-Kindertagesstätte in Trägerschaft des Kirchenkreises gewandelt, benutzt aber bis auf einen modernen Anbau aus dem Jahr 2009 immer noch das Ursprungsgebäude. Auch ist die Einrichtung familiär und übersichtlich geblieben, die Eltern engagieren sich aktiv – verständlich, wenn man bedenkt, dass viele von ihnen selbst als Kinder den Kindergarten besucht haben. Wie eh und je wird auch der Wald, der die Kindertagesstätte umgibt, für Ausflüge und kleine Wanderungen genutzt.

„Viele Eltern entscheiden sich deshalb bewusst für uns“, sagt Sandra Bonkowski, die im letzten Jahr die Leitung von Cornelia Beckmann übernommen hat, die 43 Jahre lang die Leitungsfunktion innehatte. „Wir sind sehr mit der dem Ortsteil Bünde-Bustedt verwachsen“, sagt Bonkowski. Das gelte auch für das Verhältnis zur Bünder Lydia-Kirchengemeinde, deren Gemeindezentrum Arche Noah nicht allzu weit entfernt liegt.

Zwischen zwei und sechs Jahre sind die Kinder alt, die in Bustedt betreut werden – die meisten auch nachmittags. Daher sind dort nicht nur sieben pädagogische Mitarbeiterinnen tätig, sondern auch eine Hauswirtschaftskraft, die wie in den anderen Kindertagesstätten des Kirchenkreises das Mittagessen frisch vor Ort zubereitet.

15. Juli 2019

„Rar gesät und äußerst begehrt“

Ev. Kirchenkreis ehrt 14 Kita-Mitarbeiterinnen für ihre Arbeitsjubiläen


Pfarrer Rolf Bürgers gratuliert Reinhild Gering zum 40-jährigen Arbeitsjubiläum. Mit auf dem Gruppenfoto sind die Kita-Kolleginnen mit 25-jähriger Dienstzeit und Mitglieder des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses

Kreis Herford. Seit 40 Jahren arbeitet Erzieherin Reinhild Gering beim Evangelischen Kirchenkreis Herford. Ihr Arbeitsplatz ist die Kita Schwenningdorf in Rödinghausen. Sie und 13 Kolleginnen, die seit 25 Jahren ihren Arbeitsplatz in Kitas haben, feierten ihre Jubiläen auf Einladung des Kirchenkreises im Café Alte Werkstatt in Hiddenhausen.

„Talentierte, tatkräftige und freundliche Mitarbeiterinnen sind rar gesät und äußerst begehrt. Wir sind stolz und geehrt, solche Mitarbeitende schon so lange in unseren Kindergärten zu haben“, sagte Pfarrer Rolf Bürgers in seiner Laudatio. Die Jubilarinnen würden ihren Beruf nicht als „Job“ ausüben, sondern als Berufung sehen.

Ausdrücklich bedankte sich der Vorsitzender des kreiskirchlichen Kita-Leitungsausschusses für die engagierte Mitarbeit: „Das alles mit dem Ziel, den Kindern ein stabiles christliches Fundament für ihr Leben mit auf den Weg zu geben, mit ihnen ihre Potentiale zu entdecken und gemeinschaftsorientiert unterwegs zu sein. Damit die Kinder Verantwortung für ihr Leben übernehmen, sich in unserer Welt orientieren und ihren eigenen Weg finden können.“

Rolf Bürgers war nicht der einzige Vertreter des Leitungsausschusses. Mit dabei waren zu Ehren der Jubilarinnen seitens des Ausschusses auch Pfarrer Ulrich Gressog aus Spenge-Lenzinghausen sowie aus Herford Ulrich Schröder, Presbyterin Christiane Maydorn, Presbyter Herbert Busch-Prüßing und die Kita-Fachberaterin des Kirchenkreises Regine Henneken. Sie wünschten den Kita-Mitarbeiterinnen Gesundheit und Glück, sowie Freude und Elan bei der weiteren Arbeit.

Neben dem 40-jährigen Arbeitsjubiläum von Reinhild Gering wurden für 25 Jahre Mitarbeit geehrt: Irene Arnold (Leiterin, Kita Arche Holsen-Ahle), Anke Schwede (Fachkraft, Kita Spenge), Elisabeth Miller (Fachkraft, Kita Lippinghausen), Alicia Dering (Ergänzungskraft, Kita am großen Stein, Herford), Petra Beckmann (Fachkraft, Kita Dustholz, Ennigloh), Elisabeth Greßhörner (Wirtschaftskraft, Kita Lippinghausen), Frauke Büsselberg (Fachkraft, Kita Regenbogen Holsen-Ahle), Katja van Lück-Rottmann (Fachkraft, Kita Südlengern), Alexandra Söhnchen (Fachkraft, Kita am großen Stein, Herford), Irina Bieche (Ergänzungskraft, Kita Lortzingstraße, Bünde), Manuela Dankert (Leiterin, Kita Stift Quernheim), nicht auf dem Gruppenfoto: Heike Saak (Fachkraft, Kita Elverdissen) und Kornelia Kirani (Fachkraft Kita Poststraße, Löhne)

7. Juli 2019

Ein Garten voller Leben

Verabschiedung der Leitung der Ev. Kita Hagedorn

Kirchlengern: Alles war wie in jedem Jahr beim Gottesdienst im Grünen hinter der Hagedorner Kirche: Der Posaunenchor spielte, die Erzieherinnen des Kindergartens wirkten mit, Pfarrerin Schwarze predigte im Dialog mit der Eule und im Anschluss gab es Erbsensuppe, Bratwürstchen und Götterspeise.

Aber für Margarete Schweika, der Leiterin der Ev. Kindertageseinrichtung Hagedorn in Kirchlengern, war es der letzte Gottesdienst, den sie zusammen mit ihren Mitarbeiterinnen vorbereitet und gestaltet hat. 46 Jahren hat sie in der Kita Hagedorn gearbeitet und ihn 41 Jahren geleitet. So fanden sich unter den 269 Gottesdienstteilnehmer*innen nicht nur Familien jetziger Kindergartenkinder sondern auch viele „Ehemalige“, die bei ihr die Einrichtung besucht haben.

Wie in vielen von der Kita gestalteten Gottesdiensten zuvor, war das Thema Gottes Schöpfung, wobei das Motto „Ein Garten voller Leben“ auch ein Hinweis auf den lebendigen KinderGARTEN war, wie Pfarrerin Schwarze in ihrer Predigt sagte.

Nachdem Pfarrer Rolf Bürgers, der Vorsitzende des Leitungsausschusses für Kindertageseinrichtungen des Kirchenkreises Herford, Frau Schweika aus ihrer Aufgabe entpflichtet hatte, bedankten sich die Kinder und Erzieherinnen mit einem gemeinsamen Lied und guten Wünschen für den Ruhestand.

29. Mai 2019

50 Jahre Evangelische Kita „Arche“ in Bünde

Familiengottesdienst und Jubiläumsfest in Holsen


Während des Gottesdienstes singen die Kinder der dreigruppigen Einrichtung mehrere Lieder.

Bünde. Die Nähe zur Kirchengemeinde sowie Projekte und Angebote für die ganze Familie zeichnen die evangelische Kindertageseinrichtung und Familienzentrum „Arche“ in Holsen aus – und das seit stolzen 50 Jahren. Dieses Jubiläum haben gemeinsam Mitarbeiterteam, Eltern, Kinder und Ehemalige gefeiert.

Ein von den Kindern gestalteter Gottesdienst, ein gesundes Buffet im Gemeindehaus und ein buntes Fest für die ganze Familie zeigten dabei auf, wie vielfältig die Arbeit der Einrichtung ist. „Uns ist es immer schon wichtig gewesen, uns am Leben in der Gemeinde zu beteiligen“, sagte Irene Arnold, Leiterin der Einrichtung. Schon seit jeher hätten Kinder und Team Gottesdienste und Gemeindefeste der Philippus-Gemeinde mit den anderen fünf Einrichtungen der Gemeinde mitgestaltet. „Denn uns liegt es sehr am Herzen, generationenübergreifend zu arbeiten“, erklärte sie.

Seit sechs Jahren leitet sie die „Arche“, stolze 25 Jahre ist sie dort schon beschäftigt. „Ich darf deshalb nicht nur das Jubiläum der Einrichtung, sondern auch mein eigenes Dienstjubiläum feiern“, freute sie sich. Durch ihre lange Zugehörigkeit hat sie bereits viele Entwicklungen der Einrichtung miterlebt. „Mal waren wir zwei- und mal dreigruppig“, erinnerte sie sich. Im Jahr 2007 sei die Einrichtung so von einer dreigruppigen Einrichtung in eine zweigruppige umgewandelt worden, seit dem Jahr 2014 ist sie wieder dreigruppig. Ab dem Sommer wird sich dies noch einmal ändern. Dann sind an diesem Standort wieder nur noch zwei Gruppen, dafür kommt eine weitere zweigruppige Kita in Ahle dazu.

Ein weiterer Meilenstein wird damit die 50jährige Geschichte der Kita prägen. „Ebenso bedeutend war 1993 die Eröffnung der Kita Regenbogen, mit der wir ganz eng zusammenarbeiten“, sagte Irene Arnold. Gemeinsam haben sich beide Einrichtungen seit 2014 zu einem Familienzentrum weiterentwickelt.

Über diese und viele andere Ereignisse der letzten fünf Jahrzehnte haben sich die Besucher des Jubiläumsfestes bei Pommes und Bratwurst im Gemeindesaal ausgetauscht und sich dabei auch sicherlich an manch persönliches Erlebnis erinnert. Danach gab es die Gelegenheit, auf dem Außengelände der Kindertageseinrichtung verschiedene Spiele von früher und heute auszuprobieren. „Wir spielen dort Dosenwerfen oder Himmel und Hölle“, erklärte Arnold.

24. Mai 2019

„Für jedes Kind das richtige Rezept“

Mehr als 100 Fachkräfte bei DGE-Fortbildung des Ev. Kirchenkreises Herford


Kreisweite Fortbildung an fünf Orten: Beispielsweise leitete Jutta Nacke-Wöllenweber (Bildmitte) das Seminar in Bünde

Bünde. Nicht nur die Ernährungsgewohnheiten ändern sich – auch aus der Wissenschaft kommen neue Erkenntnisse, wie eine optimierte Verpflegung aussehen sollte. Das war unter anderem auch ein Thema auf der jüngsten Fortbildung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. v. (DGE) im Kirchenkreis Herford. Mehr als 100 hauswirtschaftliche und pädagogische Mitarbeitende aus den evangelischen Kitas im Kirchenkreis Herford haben daran teilgenommen.

„Wir überarbeiten zurzeit das Ernährungskonzept für die von uns betreuten Mädchen und Jungen. Dazu orientieren wir uns an den Qualitätsstandards der DGE für die Verpflegungen in Tageseinrichtungen für Kinder“, berichtet Björna Ladage vom Kirchenkreis, die als Fachberaterin Projektmanagement die Kindertageseinrichtungen unterstützt.

Rund 3800 Mädchen und Jungen besuchen die 53 evangelischen Familienzentren und Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Herford. Alle Kinder frühstücken und ungefähr 80 Prozent der Kinder – rund 3400 – essen mittags in der jeweiligen Einrichtung. Seit mehr als 20 Jahren gibt es in fast allen Einrichtungen hauswirtschaftliche Mitarbeiterinnen, die das Mittagessen täglich frisch zubereiten.

Ladage: „Die Teilnahme an der Mittagsverpflegung ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen und somit auch die Herausforderungen an die Hauswirtschaftskräfte. Eine Arbeitsgruppe hat sich intensiv mit diesem Thema beschäftigt und ist zu dem Ergebnis gelangt, unter anderem die Seminarmöglichkeiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu nutzen.“

In Zusammenarbeit mit der DGE organisierte der Kirchenkreis fünf Tagesseminare in Löhne, Herford, Bünde, Hiddenhausen und Rödinghausen. Sie wurden fachlich von der Ernährungswissenschaftlerin Antje Lange und der Diätassistentin Jutta Nacke-Wöllenweber geleitet.

Speziell richtete sich die Fortbildung an alle Fachkräfte, die an der Verpflegung in Kitas sowie an der Speiseplangestaltung beteiligt sind. Mehr als 100 Frauen und Männer aus allen evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis besuchten eines der fünf DGE-Seminare.

Nach dem Motto „Für jedes Kind das richtige Rezept“ vertieften die Teilnehmenden ihr Wissen rund um die professionelle Verpflegung von Kindern im Alter von ein bis sechs Jahren – von Hygiene bis Bio, über Nährstoffe und Besonderheiten in der U3-Ernährung wie auch in der pädagogischen Ernährungsbildung. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Seminare war außerdem, immer ein vollwertiges, gesundes Speiseangebot zu gewährleisten. Zumal viele Kinder nicht nur mittags in der Kita essen, sondern auch ein Frühstück und einen „Nachmittagsimbiss“ bekommen.

Alle Inhalte des Seminars wurden gemeinsam praxisnah erarbeitet, um die konkrete Umsetzung im Alltag zu erleichtern. Ladage: „Es gab bei den fünf Veranstaltungen auch einen anregenden Informationsaustausch über Lebensmittel und Rezepte. Immerhin werden in unseren Kitas täglich für das Mittagessen durchschnittlich 30 bis 100 Portionen zubereitet.“

15. März 2019

20 neue Fachkräfte für Inklusion

Langzeitfortbildung des Evangelischen Kirchenkreises für Kita-Mitarbeitende


Die neuen 20 Fachkräfte für Inklusion aus den evangelischen Kindertageseinrichtungen gemeinsam mit den Fortbildungsleiterinnen Birgit Schulz (mit Blumenstraß Mitte links) und Gabriele Reinhardt (Mitte rechts)

Inklusion ist keine Methode, Inklusion ist eine Haltung und verlangt von Mitarbeitenden in Kindertageseinrichtungen ein professionelles Selbstverständnis. Das und viel mehr lernten 19 Frauen und ein Mann aus evangelischen Kindertageseinrichtungen bei einer Langzeitfortbildung des Kirchenkreises Herford. Jetzt erhielten sie im Kreiskirchenamt ihre Zertifikate als Fachkräfte für Inklusion.

Unter anderem erarbeitete sich die Teilnehmergruppe fachliche Inhalte zu den Themen Entwicklung, Begleitung und individuelle Förderung von Kindern sowie praktische Hilfen für den Arbeitsalltag. Ein wichtiger Baustein war das Kennenlernen und Arbeiten mit der videogestützten Interaktionsbegleitung. Mit dieser Methode konnten die Teilnehmer ihr pädagogisches Handeln regelmäßig reflektieren und förderliche Aspekte in der Spiel- und Interaktionsbegleitung in ihrer Kita umsetzen.

Insgesamt 18 Monate dauerte die berufsbegleitende Fortbildung, die von Birgit Schulz von der Fachstelle Inklusion des Kirchenkreises und Gabriele Reinhardt vom Elisabeth-von-der-Pfalz-Berufskolleg federführend organisiert wurde. Weitere Referenten vermittelten ihr Fachwissen in den acht Modulen. Sie kamen unter anderem vom Berufskolleg, der Frühförderstelle des Johannes-Falk-Hauses und dem kreiskirchlichen Referat für pädagogische Handlungsfelder. Außerdem gaben externe Fachleute für frühkindliche Pädagogik und für Logopädie ihr Wissen an die Seminarteilnehmer weiter.

Die Absolventen (in Klammern die Orte bzw. Kitas) aus dem Kreis Herford:
Kerstin Anders Raack (Schweicheln), Maike Botta („Kleine Taube“), Jaqueline Ciraci (Stiftberg), Manuela Constabel (Oldinghausen), Nadia Dreimann (Dustholz), Elke Fiefstück (Herringhausen), Annamaria Galotti (Amselweg), Stephanie Gießelmann (Südlengern), Anja Holzberg (Hagedorn), Annekathrin Junge (Hüffen), Merian David Knoop (Regenbogen), Pia König (Oetinghausen), Melanie Koppenberg (Gossner), Andrea Kottkamp (Anna Seeger), Heidrun Kummer (Bussche-Münch-Str.), Sina Lübbing (Siemshof), Regina Meyer (Auf der Wehme) Anke Niedringhaus (Poststraße), Irene Perner (Katharina von Bora), Saskia Westerhold (Arche, Bünde).

11. Februar 2019

Richtfest an der Lutherstraße

Anbau am evangelischen Kindergarten ist im Zeitplan / Ab Sommer 80 Kinder


1. Zimmerer Jonah Ulbrich hält den Richtspruch
2. Freude über den Fortschritt der Arbeiten und das Richtfest am 1. Februar. Von links: Zimmerer Jonah Ulbrich (Grübbel GmbH), Architekt Florian Ohmes (B&S), Kindergarten-Leiterin Antje Schneider, Erster Beigeordneter Günther Berg (Stadt Bünde), Jugendamtsleiterin Karin Schäffer (Stadt Bünde), Presbyter Ulf Redeker, Vorstandsvorsitzende Petra Eggert-Höfel (B&S), Bauleiter Simon Seidel (Grübbel GmbH) und Pfarrer Matthias Gleibe

Bünde. Der evangelische Kindergarten Hunnebrock-Hüffen-Werfen hat am 1. Februar das Richtfest von seinem neuen Anbau gefeiert. Spätestens ab August sollen Kinder die neuen Räume nutzen können.

Immer mehr Gäste trudeln ein und wagen erste Blicke in den Rohbau. Auch die Mädchen und Jungen des Kindergartens sind schon neugierig, aber bevor es richtig los geht, singen sie noch schnell gemeinsam ein Lied. Derweil drapieren Eltern die zuvor liebevoll zubereiteten, leckeren Häppchen auf mehrere Teller und stellen sie auf provisorische Tische.

Dann wird’s offiziell. Zimmerer Jonah Ulbrich ist mit seinen Kollegen Waldemar Grebe und Eugen Bisterfeld aufs Dach gestiegen. In traditioneller Zunftkleidung trägt Ulbrich den Richtspruch vor, seine Kollegen begleiten die Zeremonie mit lauten, rhythmischen Hammerschlägen. Die auf dem Rasen stehenden Kinder sind begeistert, auch die Eltern und Gäste applaudieren freudig.

„Darauf haben wir gewartet und freuen uns jetzt riesig“, sagt Kindergarten-Leiterin Antje Schneider. Im Ortsteil gibt es einen großen Bedarf an zusätzlichen Betreuungsplätzen. Deswegen wurde bereits eine zusätzliche „Notgruppe“ mit 15 Kindern eröffnet. Wenn im Sommer der Neubau fertig ist, können insgesamt 80 Mädchen und Jungen den Kindergarten an der Lutherstraße besuchen.

Es werden rund 440 Tausend Euro in Baumaßnahmen und Ausstattung investiert. „Davon stammen aus Fördermitteln des Landes 90 Prozent, die restlichen zehn Prozent übernimmt die Stadt Bünde“, berichtet Jugendamtsleiterin Karin Schäffer, die gemeinsam mit Günther Berg, dem Ersten Beigeordneten der Stadt Bünde, zum Richtfest gekommen ist.

Nachdem die Finanzierung zugesagt und alle Planungen abgeschlossen waren, konnte der Rohbau verhältnismäßig schnell errichtet werden. Vor Weihnachten kam das Fundament in die Erde. Vor wenigen Tagen folgte der Holz-Rahmen-Bau mit der Massivholzdecke. „Wir hatten an unserem Unternehmensstandort schon viele Arbeiten vorbereitet, sodass die eigentliche Montage vor Ort innerhalb von zwei Tagen erfolgte“, berichtet Bauleiter Simon Seidel von der Grübbel GmbH in Bad Oeynhausen.

Geplant hat den Erweiterungsbau die Bau- und Siedlungsgenossenschaft (B&S). Auf rund 140 Quadratmetern gibt es einen neuen Gruppenraum, einen Nebenraum sowie einen Sanitärraum. Außerdem wird der Mehrzweckraum erweitert, eine neue Heizungsanlage eingebaut und es gibt eine neue Küche. „Wir sind gut im Zeitplan“, sagt Architekt Florian Ohmes. Wenn weiterhin alles so gut läuft, können die Räume spätestens zu Beginn des neuen Kindergartenjahres Anfang August genutzt werden, kündigt B&S-Vorstandsvorsitzende Petra Eggert-Höfel an.

„Wir sind froh, dass es bald so weit ist“, sagt Gemeindepfarrer Matthias Gleibe. Und Presbyter Ulf Redeker freut sich: „Das ist bereits jetzt schon alles sehr schön. Helle, große Räume. Eine feine Sache!“

1. Februar 2019

„Schaukeln macht schlau!“

Spendenaufruf der Evangelischen Kindertageseinrichtung Spradow


Die Kinder der Evangelischen Kita Spradow und ihre Leiterin Beate Lepper freuen sich über jede Spende für die neue Schaukel

Bünde/Spradow. „Wenn wir schaukeln, haben wir Kribbeln im Bauch“, sagen freudestrahlend die Kinder von der Evangelischen Kindertageseinrichtung Spradow. Doch in den vergangenen Wochen mussten sie darauf verzichten, denn die alte Schaukel war nicht mehr verkehrssicher und wurde abgebaut.

Die 52 Mädchen und Jungen im Alter von ein bis sechs Jahren vermissen ihr Spielgerät und man war sich schnell einig: Eine neue Schaukel muss her, denn schaukeln regt den Gleichgewichtssinn an. Außerdem sind motorische und geistige Entwicklung untrennbar miteinander verbunden. „´Schaukeln macht schlau!´ sagte eine Mutter, und recht hat sie“, betont Beate Lepper, Leiterin der Kita.

Der Kauf einer neuen, guten Schaukel inklusive Fallschutzmatten kostet 6500 Euro. Im Kita-Etat stehen dafür keine Finanzmittel zur Verfügung. Deshalb wurde ein Spendenprojekt ins Leben gerufen.

Der Förderverein Spradow 2000 und die evangelische Kirchengemeinde haben ihre Unterstützung zugesagt und werden das Projekt fördern. Auch die Kinder selbst gingen mit Sammelbüchsen auf den Weihnachtsmarkt, um für die neue Schaukel zu sammeln.

Vorbildlich ist ebenfalls der Einsatz der Eltern. Beispielsweise wurden Spenden gesammelt und mit tatkräftiger Unterstützung des Elternbeirates Flyer gestaltet, um für das Schaukelprojekt zu werben.

Lepper: „Wir haben schon fast die Hälfte der Summe für die Schaukel zusammen. Dennoch sind wir auf weitere Spenden angewiesen und freuen uns über jede Unterstützung.“ Optimalerweise soll bereits im Frühjahr die Schaukel aufgestellt werden.

Weitere Infos: Ev. Kindertageseinrichtung Spradow, Beate Lepper, Telefon: 05223 – 4616.